Projekte

Mit unseren Projekten möchten wir Gewalt vorbeugen und Mädchen* sowie junge Frauen* stärken. Dazu arbeiten wir mit unterschiedlichen Zielgruppen in folgenden Projekten:

Love Needs Respect

Prävention von Gewalt in Teenager-Beziehungen für junge Menschen mit Fluchterfahrung

Seit mittlerweile 3 Jahren arbeiten wir, die Mitarbeiter*innen der Fachstellen tima e.V. und PfunzKerle e.V., im Projekt Love Needs Respect mit Gruppen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Fluchterfahrung.

Zentrale Themen sind:

  • Respekt
  • Liebe
  • Gleichberechtigung
  • Gewalt in Liebesbeziehungen
  • Peer-Unterstützung (Wie kann ich einem*r Freund*in helfen, der oder die sich in einer Beziehung nicht mehr wohlfühlt oder sogar Gewalt in ihrer Beziehung erlebt?)

Wir werden dabei von unseren Peer-Mentor*innen (junge Menschen zwischen 18-30 Jahren mit Fluchterfahrung) unterstützt. Sie helfen uns mit ihrer Expertise in gemeinsamen Treffen, die Herzklopfen-Methoden für die Zielgruppe zu verbessern und begleiten uns zu den Workshops mit den Jugendlichen.

Einen Informationsflyer zum Projekt finden Sie hier: love needs respect
Dieser darf gerne auch an mögliche Peer-Mentor*innen verteilt werden.

Kontakt über Lara Gebhardt-Brodbeck: via Mail an oder telefonisch unter 07071 763006.

Unsere Erfahrungen möchten wir zum Projektabschluss dieses Jahr auf einem Fachtag am 5.11.2020 zu Love Needs Respect und zur Leitfrage „Welche Haltungen helfen uns in der Beziehungsgestaltung mit jungen Menschen mit Fluchterfahrung?“ teilen. Weitere spannende Vorträge und Workshops finden Sie in unserem Fachtags-Flyer.

"Love Needs Respect" wird über die ganzen 3 Jahre von der Aktion Mensch gefördert und im Jahr 2019 mit dem 3. Platz des Integrationspreises der Stadt Tübingen ausgezeichnet.

Takaa-Niroo

Bestärkungsprogramme für geflüchtete Frauen und Mädchen

Mädchen*treff e.V. und tima e.V. bieten gemeinsam Gruppenangebote für Mädchen* in Kooperation mit PfunzKerle e.V. für die Jungen* im Rahmen des neu aufgelegten Projekts „Takaa-Niroo“ an.

Das Projekt Takaa-Niroo

Das Projekt „Takaa – Niroo“ dient der Förderung der seelischen Gesundheit von geflüchteten Frauen* und Mädchen* und der Stärkung ihres Schutzes vor Gewalt und geschlechtsspezifischer Diskriminierung. Im Projekt werden auf lokaler Ebene Bestärkungsprogramme für Frauen* und Mädchen* unter den Vorzeichen der Stabilisierung, der Selbstermächtigung und der Gemeinschaft durchgeführt. Die Programme stärken die Chance geflüchteter Frauen* und Mädchen* auf eine gelingende persönliche Entwicklung in Deutschland.

Unser Angebot für Mädchen*

Unsere professionell angeleiteten Gruppenangebote für geflüchtete Mädchen* stärken die persönlichen Ressourcen, dienen der psycho-sozialen Stabilisierung, der Prävention von häuslicher und sexualisierter Gewalt und der Minderung mädchen*spezifischer Belastungen. Die Gruppenangebote für 5 bis 10 Mädchen werden von hauptamtlichen Mitarbeiterinnen von Mädchen*treff e.V. und tima e.V. durchgeführt. Jede Gruppe trifft sich 4 bis 8 Mal in Einheiten von 2 bis 4 Stunden je nach Bedarf.

Wenn Sie gerne eine Mädchen*gruppe anmelden oder sich über das Projekt informieren möchten, wenden Sie sich bitte an Lara Gebhardt-Brodbeck, E-Mail .

Angebot für die Jungen*

Parallel zu den Mädchen*gruppen sollen 1-3 Treffen à 2 Stunden mit Jungen*gruppen durch PfunzKerle e.V. stattfinden. Die Jungen* sollen in Zusammenhang mit den Mädchen* stehen (z.B. Mitschüler, Brüder,...). Ideal ist es also, wenn Sie direkt eine Mädchen*- und eine Jungen*gruppe gemeinsam anmelden.

Unsere Inhalte und Methoden

Wir arbeiten in der Gruppe mit verschiedenen stabilisierenden und ressourcenstärkenden Methoden wie z.B. Methoden der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung, theaterpädagogischen Methoden, der Sexualpädagogik und der Erlebnispädagogik sowie mit künstlerisch-kreativen Methoden und informieren über Rechte von Mädchen*.

Zusätzliche Angebote

Eine Informationsveranstaltung hauptamtlich Mitarbeitende und ehrenamtliche Unterstützer*innen ist zudem fester Bestandteil des Programms und wird von den drei durchführenden Vereinen angeboten.

Förderung des Projekts

Das Förderprogramm wird von der Werkstatt PARITÄT gemeinnützige GmbH durchgeführt und von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert.

Das Angebot ist für die Teilnehmenden kostenlos.

Wenn Sie einen Einblick in den Projektflyer erhalten möchten, klicken Sie bitte hier: Takaa Niroo

Präventions-Programm "echte Schätze"

STARKE KINDER KISTE! Das ECHTE SCHÄTZE! Präventionsprogramm

Starke KisteDie "STARKE KINDER KISTE! Das ECHTE SCHÄTZE! Präventionsprogramm“ enthält wertvolle kindgerechte Materialien, sowie Methoden zur Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch im Kita- bzw. Kindergartenbereich.

Das Konzept wurde vom „Petze Institut“ in Kiel entwickelt und von der Stiftung Hänsel&Gretel finanziell umgesetzt. Das Programm ist auf den Kita-Alltag zugeschnitten, mit der Starken Kiste können die einzelnen Präventionsprinzipien mit den Kindern spielerisch erarbeitet werden. Zentral sind unter anderem die Selbstwertstärkung und der Aufbau eines positiven Selbstkonzepts, aber auch die Unterscheidung zwischen guten und schlechten Geheimnissen sowie angenehmen und unangenehmen Berührungen.

Die Grundidee des Projekts ist, dass Mitarbeiterinnen von tima e.V. die Erzieher*innen in den Methoden bzw. Themen von „Die STARKE KINDER KISTE! Das ECHTE SCHÄTZE! Präventionsprogramm“ fortbilden, sodass die Erzieher*innen diese dann wiederum mit den Kindern in ihrer Kita praktisch umsetzen können. Zudem werden in der Fortbildung der Fachkräfte wichtige Hintergrundinformationen zum sexuellen Kindesmissbrauch, beispielsweise über Täter*innenstrategien, vermittelt. Ein wesentlicher Teil der Projektumsetzung ist die Begleitung durch die Präventionsfachstelle, sodass sich die Mitarbeiter*innen der Kita an die Mitarbeiterinnen der tima wenden können, z.B. bei Verunsicherungen, aber auch bei Vermutungen von sexuellem Kindesmissbrauch o.ä. und die Mitarbeiterinnen der tima ihnen mit ihrem Wissen zur Seite stehen.

Begleitend besteht das Angebot eines Elternabends, den die Mitarbeiterinnen von tima e.V. fachlich begleiten und in dem die Eltern beispielsweise Fragen zum Projekt oder zum Thema sexueller Kindesmissbrauch stellen können.

Die Kiste kann versucht werden kostenfrei über die Stiftung Hänsel&Gretel zu beantragen oder aber auch selbst bzw. über den Träger finanziert werden. Weitere Informationen dazu erhalten Sie bei uns.

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie auch auf der Webseite der Stiftung Hänsel&Gretel.

Bei Fragen rund um das Projekt, dessen Umsetzung und zum Erhalt der Kiste wenden Sie sich bitte an Petra Sartingen unter oder an Lara Gebhardt-Brodbeck unter .