Schulen, Kindertageseinrichtungen und Vereinen bieten wir unsere Begleitung bei der Erarbeitung und Implementierung eines Schutzkonzeptes gegen sexualisierte Gewalt in ihrer jeweiligen Einrichtung oder Organisation an.

Ein Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt ist KEIN umfangreiches Papier, das in einem Aktenordner verstaubt, sondern gelebte Praxis der Grenzachtung und des gegenseitigen Respekts aller Akteur*innen in einer Institution.

Ein Schutzkonzept ist Prävention auf der institutionellen Ebene und hat folgende Ziele:

1) die für die Heranwachsenden zuständigen Erwachsenen zu befähigen
- mit Kindern und Jugendlichen über sexualisierte Gewalt und Übergriffe reden zu können und im Rahmen ihrer Institution präventiv dazu arbeiten zu können.
- richtig zu reagieren, wenn ein Mädchen oder ein Junge von einem Übergriff erzählt.

2) in der Einrichtung Strukturen zu schaffen,
- die Kindern und Jugendlichen Sicherheit und Schutz bieten
- die einen respektvollen und grenzachtenden Umgang auf allen Ebenen fördern

Hier sehen Sie, welche Bausteine das Schutzkonzept- Haus umfasst:

 Schutzhaus Kita

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Anfang steht die Potenzial- und Risikoanalyse. Dabei wird der Frage nachgegangen, was in der Einrichtung schon gut läuft und vorhanden ist (Potentiale) und welche Risikoorte oder –situationen es gibt. Darauf baut die konkrete Ausgestaltung des Begleitungsprozesses auf. Jede Einrichtung, jede Schule oder Kita ist anders und braucht einen etwas anders gestalteten Weg. Dieser Weg wird gemeinsam mit den Fachkräften (links neben dem Haus), den Eltern (rechts neben dem Haus) und – wenn möglich - den Kindern und Jugendlichen (oben) festgelegt. 

Die Universitätsstadt Tübingen unterstützt die Implementierung von Schutzkonzepten finanziell.

Der Landkreis Tübingen unterstützt Schulen finanziell, die ein Schutzkonzept erarbeiten wollen und dabei Begleitung suchen.

Wenn Sie Interesse haben, ein Schutzkonzept für Ihre Einrichtung zu erarbeiten, dabei Begleitung suchen und Fragen zu den Kosten oder zum Inhalt haben, wenden Sie sich bitte an: 

Petra Sartingen, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel.: 07071/763006